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Akute höhenkrankheit (AHK)

Die Symptome der AHK sind:

  • Kopfschmerzen.
  • Übelkeit.
  • Erbrechen.
  • Erschöpfung.
  • Appetitlosigkeit.
  • Schwindel.
  • Schlafstörungen.

Auf der nächsten Seite finden Sie eine Punkteskala. Auf Medex-Expeditionen trägt jeder 2x am Tag seine Punkte ein.

Es ist gut, wenn jeder der Reisenden regelmäßig seine Punkte wahrheitsgetreu einträgt (Kopieren sie die Skala auf der letzten Seite des Büchleins). So kann jeder dazu beitragen, Entscheidungen zu treffen: weiter aufzusteigen, einen Tag Pause einzulegen oder abzusteigen. In einer Gruppe ist das Wohl und die Gesundheit jedes Einzelnen gleich wichtig.

Verschweigt man Krankheit oder treibt man jemanden weiter an, kann das tödlich enden.

Manche Personenpassen sich langsam an und müssen die Dinge langsamer angehen.

Ist man nicht fit, bedeutet das nicht, dass man eher erkrankt, doch kann es riskant sein, es zu übertreiben. Ist man nicht gewohnt Sport zu treiben, ist es nicht ungewöhnlich, wenn man sich während der Reise müde fühlt. Ebenso können Schlafstörungen auftreten, wenn man nicht gewohnt ist, im Zelt zu schlafen. Das Essen kann auch sehr vom Gewohnten abweichen.

Das wichtigste ist: verbessern oder verschlechtern sich die Symptome?

Sollten sie sich verschlechtern, steigen sie zum Schlafen mindestens 500 – 1000m weiter ab. Geben Sie ihrem Körper mehr Zeit sich anzupassen. Warten Sie nicht bis es zu spät ist.

 

 

In der Höhe:
Bei Kopfschmerzen und >3 Gesamtpunkten, steigen Sie nicht weiter auf.
Bei Kopfschmerzen und >3 Gesamtpunkten, die nicht besser wurden oder sich verschlechtert haben, steigen Sie ab.

Vor der Reise:
Erkundigen Sie sich über die Symptome der AHK.
Sollten Sie Diamox nehmen wollen, erkundigen Sie sich über die Nebenwirkungen und nehmen Sie zu Hause eine Tablette zur Probe ein.
Vergewissern Sie sich, dass Sie nicht allergisch gegen Diamox (Sulfonamide) sind.

Diamox Acetazolamid (Diamox) wirkt den Symptomen der AHK entgegen. Ist das Zurücklegen mehrerer hundert Höhenmeter unausweichlich, ist dieses Medikament nützlich. Es hilft auch beim rhythmischen Atmen (siehe S. 28). Es beschleunigt die Höhenanpassung, maskiert aber nicht die Symptome der AHK. Trotz der Einnahme von Diamox können AHK, Lungenödem und Hirnödem auftreten.
Manche sind allergisch auf Diamox. Zu den Nebenwirkungen zählen Kribbeln in Händen, Füßen und Gesicht. Manche empfinden dies für unangenehm. Es ist aber nicht schädlich und wird nach Absetzen wieder verschwinden. Man scheidet auch mehr Urin aus.
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