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Vorwort

1991 erlebten einige an Höhenmedizin interessierte Ärzte mit, wie ein junger gesunder Bergsteiger auf dem Mera La starb. Der Arzt, der bei ihm war, wusste nur wenig über die Risiken der Höhenkrankheit.

Diese Tragödie spornte die Ärzte an, die Höhenkrankheit zu erforschen und das Wissen darüber mit anderen zu teilen. Die Organisation „Medical Expeditions“ wurde als ihre Mission ins Leben gerufen.

Zehn Jahre später, wieder auf dem Mera La, sahen Mitglieder von „Medical Expeditions“ wie eine Japanerin ins Koma fiel und starb, nachdem sie von ihren Freunden zurückgelassen worden war. Ein weiteres Leben war verloren. Trotz aller Forschung und Lehre muss noch viel getan werden um solche Leben zu retten.

Seit Beginn der frühen 90er Jahre sind die Mitglieder von Medical Expeditions gemeinsam mit anderen Forschern damit beschäftigt Erkenntnisse in der Höhenmedizin zu gewinnen.

Sie haben ihr Bestes gegeben, um das Wissen der Ärzte zu erweitern, die mit Hochgebirgsreisenden zu tun haben.

Dieses Buch behandelt die Auswirkungen auf Hochgebirgsreisende und soll dabei helfen zu verstehen, warum man sich eventuell nicht wohl fühlt oder krank wird. Es bietet Hilfestellungen im Vermeiden von Krankheiten und beim tatsächlichen Erkranken in der Höhe. Unsere eigenen Erfahrungen und echte Patientenfälle wurden als Beispiele benutzt.

Der Tod auf dem Mera La wurde durch das Aufsteigen in große Höhen verursacht, doch er hätte verhindert werden können, wenn man einfache Regeln befolgt hätte .

„Medical Expeditions“ bietet Fortbildungen für Ärzte über die Höhenkrankheit an und möchte auch andere darüber unterrichten.

Dieses Buch ist unser Versuch jedem dabei zu helfen, gesund auf Hochgebirgsreisen zu bleiben.

 

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